Corinna Cremer 
Konfliktberatung und Mediation

Konflikte lösen und wieder gut leben.

Blog

Hilfe, mein Job macht mir keinen Spaß mehr!

Gepostet am 20. Juli 2015 um 11:35 Comments Kommentare (1)

Wähle einen Beruf, den du liebst,

und du brauchst keinen Tag in

deinem Leben mehr zu arbeiten.

Konfuzius

 

Was bedeutet das?

Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens. Jede einzelne Persönlichkeit entwickelt sich weiter. Das ist natürlich, das ist normal und das ist gut so.

Aber was bedeutet das für den Beruf?

Was uns am Beginn unserer beruflichen Laufbahn großen Spaß machte und mit Freude erfüllte, kann nach ein paar Jahren andere Gefühle auslösen.

"Mein Job macht mir keinen Spaß mehr". "Mein Job macht mich krank". "Mein Job macht mich unglücklich und depressiv".

Die meisten Menschen reagieren darauf, in dem Sie versuchen in ihrem Job wieder zu funktionieren. Sie versuchen alles mögliche. Nehmen Tabletten, konzentrieren sich auf Urlaub und Wochenende um sich zu erholen und für den ungeliebten Job zu regenerieren.

Anstatt zu begreifen, dass es nicht der Mensch ist, der dem Job angepasst werden muss, sondern, dass es der Job ist, der dem Menschen angepasst werden muss.

Mit anderen Worten: Wenn du merkst, dass dich dein Job krank macht. Wenn du merkst, dass deine Stimmung sonntags abends in den Keller geht, weil du montags wieder arbeiten musst. Wenn du merkst, dass du die Tage bis zu deinem Urlaub zählst, dann ist es Zeit, sich an einen ruhigen Platz zu setzten, die Augen zu schließen und zu überlegen, was du wirklich willst.

Dies ist der erste Schritt zu deinem neuen Beruf. Dem Beruf, der dich erfüllt. Dem Beruf der dir gut tut. Dem Beruf, in dem du erfolgreich sein wirst. Finde ihn und wechsle deinen Beruf.

Tipp 1 im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 8:15 Comments Kommentare (0)

Wenn Sie von einem Kollegen in einer Debatte angegriffen werden und Sie merken, dass Sie hilflos oder ungehalten werden, sorgen Sie für eine Unterbrechung des Meetings. Am besten offen und ehrlich: „Ich merke gerade, dass ich ärgerlich werde. Lassen Sie uns eine kurze Pause machen, damit wir das Thema dann entspannt und zielführend weiter besprechen können.“

Wenn sie aber schon spüren, dass Wut in Ihnen hochsteigt, gehen Sie aus der Situation hinaus. Z.B. so:

„Lassen Sie uns das Thema heute nicht weiter besprechen. Ich benötige noch mehr Informationen dazu.“ oder: „Bitte entschuldigen Sie mich kurz, ich muss dringend austreten." und gehen Sie dann kurz raus. Legen Sie sich dafür Ihre eigene Sätze zurecht, wenn diese nicht zu Ihnen passen.

Tipp 2 im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 8:15 Comments Kommentare (0)

Nun heißt es wieder einen klaren Kopf zu bekommen. z.B. durch eine Auszeit auf der Toilette mit kaltem Wasser im Gesicht oder indem Sie kaltes Wasser über ihre Handgelenke laufen lassen. Bewährt sind auch: langes, tiefes Ein- und Ausatmen vor dem geöffneten Fenster, Kopf- oder Schulterkreisen, an die frische Luft gehen, ein Glas Wasser oder einen Tee trinken.

Tipp 3 im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 8:15 Comments Kommentare (0)

Wenn Sie den Raum, in dem die Besprechung stattfindet, nicht verlassen können oder wollen, hilft es auch sich vorzustellen, von außen durch ein Fenster in das Büro zu schauen, in dem Sie sich gerade mit Ihrem Gegenüber befinden. Während Sie so mit Abstand auf die Situation schauen, können sie sich fragen: Worum geht es in diesem Konflikt eigentlich?

Was brauchen diese beiden Personen wirklich? Was brauche ich gerade? Was braucht mein Gegenüber? Allein dieser vorgestellte Abstand hat schon einen beruhigenden Effekt. Oft fallen Menschen wichtige Zusammenhänge und manchmal schon Lösungen auf, wenn sie von außen auf die Situation schauen.

Tipp 5 im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 8:10 Comments Kommentare (0)

Bleiben Sie auf der Sachebene. Wie bleibt man auf der Sachebene? Wie trennt man in Gesprächen die Sach- von der Personenebene? Sprechen Sie ausschließlich von der Sache. Vermeiden Sie es persönlich zu werden. Beispiel für nicht getrennte Sach- und Personenebene: „Weil Sie mir gestern die E-Mail zu spät geschickt haben, kam ich nicht mehr dazu Frau ... rechtzeitig über den neuen Sachverhalt zu informieren“!

Beispiel für getrennte Sach- und Personenebene: „Die E-Mail erreichte mich gestern zu spät um Frau... rechtzeitig über den neuen Sachverhalt zu informieren“.

 

Tipp 6 im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 8:05 Comments Kommentare (0)

Kultivieren Sie die Technik des Zusammenfassens des Gesagten. Üben Sie dies. Es ist ungewohnt und holprig, aber es ist existenziell wichtig um Inhalte so zu verstehen wie sie gemeint sind. So vermeiden Sie Missverständnisse die ihre Projekte in der Vergangenheit scheitern ließen. Wie geht das: Fassen Sie sich kurz bei der Darstellung eines Sachverhaltes, Vorschlags, oder des Gesprächsthemas. Ihr Gesprächspartner fasst, bevor er darauf inhaltlich antwortet, Ihr Gesagtes mit eigenen Worten zusammen und vergewissert sich, ob er dies so verstanden hat wie Sie es meinten. Erst wenn das Gesagte richtig verstanden ist wird darauf geantwortet. Wurde das gesagt nicht richtig verstanden, erklären Sie es noch einmal anders. So, dass es Ihr Gesprächspartner versteht wie Sie es meinen. Der Redner ist dafür verantwortlich, was seine Zuhörer verstehen! Nicht umgekehrt!

Denkweisen wie: “Sie haben mich falsch verstanden“ oder „Sie haben mir nicht richtig zugehört“ sind veraltet und nicht mehr zeitgemäß.

Tipp 7 im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 8:00 Comments Kommentare (0)

Faustregel: Behandeln Sie andere so wie Sie selbst behandelt werden möchten! Respektieren Sie die Andersartigkeit des anderen. Sie möchten auch dass Ihre Art und Weise respektiert wird.

Tipp 8 im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 7:30 Comments Kommentare (0)

Vermeiden Sie Vermutungen, Annahmen, Interpretationen und Bewertungen. Halten Sie sich daran, was tatsächlich gesagt und getan wurde. Versuchen sich nicht die Verhaltensweisen des anderen mit eigenen Mutmaßungen über die Ursachen seines Verhaltens zu begründen. Das ist unprofessionell und gehört nicht in die Arbeitswelt. Zudem auch unnötig weil unwichtig. So entstehen Gerüchte und Mobbing. Beispiele für Mutmaßungen: „Der hat bestimmt in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, deswegen ist er so misstrauisch“. Oder: „Die hat den doch schon wieder manipuliert als sie in der Kantine zusammen gegessen haben“. Beispiel für Interpretationen:„Da sie heute schon wieder nicht pünktlich zum Meeting erscheinen, gehe ich davon aus, dass Sie kein Interesse an dem Thema haben“. Beispiel für Bewertung: „Ihre Präsentation des Projektes war schlecht“.  Mit so einer Aussage kann niemand etwas anfangen. Sie schafft nur böses Blut. Kritik ist erlaubt, sie muss aber konstruktiv sein. Z.B. „Bei Ihrer Präsentation fehlten mir folgende Aspekte.....“.

Tipp 9 Im Umgang mit Konflikten unter Kollegen

Gepostet am 18. Juli 2015 um 7:30 Comments Kommentare (0)

Das Wichtigste zum Schluss:

Achten Sie nicht daruf, ob Ihr Gesprächspartner die Regeln einhält, sondern achten Sie darauf, dass Sie selbst die Regeln einhalten. Dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Und der andere folgt Ihnen. Er will Ihnen ja in nichts nachstehen.

 

Beruf(ung)

Gepostet am 17. Juli 2015 um 3:55 Comments Kommentare (1)

Wenn man sich für etwas wirklich sinnvolles engagiert, werden Aufgaben zu Abenteuern, Befürchtungen zu Begeisterungen und das Leben beginnt, sich ganz wie von selbst zu erfüllen.